| Motor:
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1.6 Turbo ECOTEC®,
4 Zylinder in Reihe, 16 Ventile |
| Leistung:
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157 kW/213PS bei 5.500 min-1
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| Drehmoment:
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305 Nm bei 2.500-5.500 min-1 |
| Kraftübertragung:
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manuelles Sechsganggetriebe
M32, Sperrdifferenzial |
| Fahrwerk:
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Bilstein-Rallye-Fahrwerk mit
Uniballaufnahmen, Asphalt- und
Schotterspezifikation |
| Lenkung: |
elektrohydraulische Servolenkung |
| Bremssystem:
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hydraulische Handbremse, Waagebalken
Brembo 4-Kolben-Bremssattel |
| Karosserie:
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Sicherheitszelle, Unterfahrschutz
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| Innen: |
SPARCO-Sitze (HANS-fähig),
elektrisch auslösende Feuerlöschanlage |
| Außen:
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Schnellverschlüsse für
Motorhaube und Heckklappe, Abschleppschlaufen |
| Elektrik:
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modifiziertes Steuergerät
für 29 mm R-Restriktion |
| Dimensionen: |
Länge 4.040 mm, Breite
1.924 mm, Höhe 1.448 mm (Fahrhöhe-Asphalt),
Radstand 2.511 mm, Gewicht 1.145
kg |
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Das Opel Corsa OPC Rallye Cup Fahrzeug:
Als perfekte
Basis für den Rallye-Einsatz
dient der serienmäßige
Opel Corsa OPC, wie Willi Stengg erläutert:
„Das Fahrzeug verfügt bereits
werksseitig über optimale Voraussetzungen
für die Verwendung im Motorsport.
Besonders der bärenstarke Turbomotor
und das mechanische Sperrdifferential
sind echte Gustostückerl, die
genügen nicht nur den Ansprüchen
von extrem sportlichen Fahrern, sondern
sind eben auch für den Motorsporteinsatz
bestens geeignet. Wir rüsten
die Autos lediglich entsprechend den
Anforderungen an ein Rallye-Fahrzeug
um, indem bereits ein Getriebe made
in Austria steckt!“
Doch auch das ist eine Menge Arbeit,
erklärt Willi Stengg: „Wir
müssen die Fahrzeuge bis auf
die Rohkarosserie zerlegen, um zu
aller erst einen Käfig einschweißen
zu können. Dieser Punkt ist der
wichtigste von allen, dient er doch
dazu, im Falle des Falles Fahrer und
Beifahrer optimal zu schützen.
In Sachen Sicherheit gehen wir absolut
keine Kompromisse ein und legen größten
Wert auf modernste Technologie und
Hightech-Material. Die Art und Weise
der Konstruktion und des Einbaus sowie
die Materialwahl entsprechen dem,
was im Moment in der höchsten
Liga des Rallyesports, bei den World
Rallye Cars, verbaut wird. Hinzu kommen
natürlich noch eine professionelle
Feuerlöschanlage, ein Handfeuerlöscher,
sogenannte Ohren-Schalensitze und
Sechspunkt-Gurte, die auf die Verwendung
des HANS-Device, also des Head and
Neck Support Device, abgestimmt sind!“

Keine
Kompromisse einzugehen bedeutet aber
auch, sehr viel Aufwand zu betreiben:
„Wir rechnen mit rund 240 Arbeitsstunden
pro Fahrzeug“, so Stengg, der
in seiner Firma für den Aufbau
aller Fahrzeuge verantwortlich zeichnet:
„Zu den bereits genannten Dingen
kommen dann noch Standards wie Käfigschutz,
Beifahrerfußstütze, beflocktes
Armaturenbrett, Rallye-Lenkrad, Hauptschalter,
Leselampe, Unterbodenschutz und das
Rallyefahrwerk von Bilstein sowie
eine komplette Auspuffanlage von Sebring
hinzu.“
Der Motor
selbst bleibt überraschenderweise
weitgehend unverändert. Untypisch
für ein Rennfahrzeug? „In
diesem Fall überhaupt nicht.
Erstens ist der 1,6 Liter Turbomotor
wie schon erwähnt enorm leistungsstark
und drehfreudig. Wir haben lediglich
das Motorsteuergerät modifiziert
und kommen – wohlgemerkt mit
Serien-Sprit – auf 213 PS! Dabei
verbauen wir einen 29 Millimeter Luftmengenbegrenzer,
einen sogenannten Restriktor, damit
wir für die Division II (2WD-Wertung)
der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft
punkteberechtigt sind. Diese Leistung
ist für einen Serienmotor sensationell
und ich denke, wir werden die eine
oder andere Überraschung abliefern
können, was die Sonderprüfungszeiten
betrifft. Andererseits ersparen wir
uns durch die geringen Umbauten hohe
Kosten. Und wir können die Einhaltung
des technischen Reglement leicht kontrollieren
– alle Motoren sind verplombt,
außerdem steht mit Heribert
Werginz ein echter Vollprofi als unser
eigener technischer Kommissär
zur Verfügung. Schummeln ist
also nicht drinnen“, schmunzelt
Willi Stengg, der in Konzeptionierung,
Umsetzung, Entwicklung und Tests gut
1.000 Arbeitsstunden investiert hat.